Die Stiftung Bekennen und Versöhnen wirkt seit 2007. An der Gründung war die Familie von Wolfgang Sucker (1905-1968) maßgeblich beteiligt. Nach Wolfgang Sucker, Gründer des Konfessionskundlichen Instituts, wurde die Bensheimer Villa benannt, in der das Konfessionskundliche Institut von 1947 bis 1967 arbeitete und seit 2007 wieder seinen Sitz hat. Die Stiftung Bekennen und Versöhnen wurde auch durch die Unterstützung seiner Familie möglich. Mit ursprünglich 50.000, mittlerweile aber rund EUR 300.000 Stiftungskapital kann die Stiftung Bekennen und Versöhnen verlässliche Hilfen für Projekte geben.

Wolfgang-Sucker-Haus in Bensheim

Gefördert werden Projekte und Einzelpersonen. Studierende, Vikarinnen und Vikare, Doktorandinnen und Doktoranden erhalten aus Stiftungsmitteln Zuschüsse für die Teilnahme an Seminaren und Tagungen des Evangelischen Bundes und des Konfessionskundlichen Instituts.

Der Evangelische Bund ist bereits seit Jahrzehnten ein verlässlicher Partner für protestantische Minderheitskirchen. Vom grenzübergreifenden wissenschaftlichen Austausch profitieren beispielsweise evangelische Kirchen in Österreich und Osteuropa. Viele treue Spenderinnen und Spender sammelten z.B. über den Evangelischen Bund Geld für die Produktion für die italienischsprachige Luther-Ausgabe. Obwohl der Evangelische Bund kein Spendenwerk ist, fallen aus der theologischen Arbeit heraus immer wieder Notwendigkeiten der Unterstützung an.